Die Preisträger

Seit 1998 hat der Verein Jonas-Furrer-Preis Menschen ausgezeichnet, die sich – oft im Stillen und ohne grosse Bühne – für Mitmenschen in Not einsetzen. Was sie verbindet, ist nicht ein bestimmtes Fachgebiet oder eine bestimmte Herkunft, sondern eine Haltung: Respekt vor dem Individuum, Solidarität mit den Schwachen und persönliches Engagement für ein Leben in Menschenwürde. Die folgende Übersicht stellt alle bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger in chronologischer Reihenfolge vor.

2024 - Hans-Peter Portmann - Stiftung Zürcher Lighthouse - 2. November 2024

Laudatio Regierungsrat Mario Fehr

Lighthouse nimmt den Jonas-Furrer-Preis 2024 entgegen

Der Verein Jonas Furrer Preis hat am 2. November 2024 dem Lighthouse und seinem Vertreter, dem Stiftungsratspräsident Hans-Peter Portmann, im Rahmen eines gut besuchten Festakts in der Loge Akazia in Winterthur den Preis in Höhe von 10'000 Franken verliehen. Die Laudatio sprach Herr Regierungsrat Mario Fehr.

Das Lighthouse war in der Gründungszeit der 80er-Jahre damals noch unter dem Namen «Bluemehuus-Stiftung» ausschliesslich ein letztes Refugium für an Aids erkrankte Patienten.

Als dann um die Jahrtausendwende dank neuen Medikamenten die Überlebenschance von erkrankten Personen stieg, schlitterte das Lighthouse in eine Krise, aus der es dann Hans-Peter Portmann herausholte. In dieser Zeit übernahm er die Leitung und baute in den letzten rund 20 Jahren mit seinem Team ein modernes und renommiertes Zentrum von nationaler Bedeutung für Palliative Care auf. Heute sind es vor allem Krebspatienten, die ihre letzten Tage - professionell umsorgt und menschlich betreut - im Lighthouse verbringen. Hans-Peter Portmann und seine Mitwirkenden, besonders auch der Geschäftsleiter Horst Ubrich haben das Lighthouse zu dem gemacht, was es heute ist.

Ein wahres Lichthaus, ein Leuchtturm, der weit über Zürich hinaus strahlt. Vor allem auch als Symbol für gelebte Menschlichkeit und Humanität.

www.zuercher-lighthouse.ch

2022 - Dr. Marion Schafroth - Verein Exit - 26. November 2022

Laudatio Dr. Valentin Landmann

Marion Schafroth hat am Samstag, den 26. November, auf dem Zürcher Lindenhof im Namen des Vereins Exit den mit 20‘000 Franken dotierten Jonas-Furrer-Preis entgegengenommen. Laudator Valentin Landmann hob in seiner feierlichen Ansprache vor 40 Anwesenden die «Menschlichkeit» hervor, mit der sich Schafroth als Exit-Präsidentin in ihrem Wirken auszeichnet und erläuterte, warum sich ihre «Pionierleistung» in der Sterbehilfe sowohl rechtlich als auch moralisch rechtfertigen lässt. Es sei speziell für sie, betonte Schafroth. Denn normalerweise werde sie nicht derart gelobt und müsse Exits Arbeit stets erklären. Am Schluss ihrer Dankesrede versicherte sie: «Wir werden den Betrag zum Nutzen der Humanität verwenden.

www.exit.ch

2020 - Pfarrer Don Alberto Ferrara - Associazione Shalom - 21. November 2020

Laudatio Valentin Landmann

Der bekannte Winterthurer Pfarrer Don Alberto Ferrara engagiert sich mit seinem politisch und konfessionell neutralen Hilfswerk «Shalom» für Personen, die in finanziell prekären Verhältnissen leben. Gerne genutzt wird etwa der Mittagstisch, der durch einen Koch und mehrere freiwillige Helfer sichergestellt wird. Aufgrund der Pandemie wurde das Preisgeld von 20'000 Franken am Samstag 21. November ausnahmsweise in einem geschlossenen Rahmen in Winterthur überreicht.

www.associazione-shalom.ch

2018 - Beno Kehl - Haus Zueflucht - Franziskanische Gassenarbeit - 24. November 2018

Laudatio Nationalrat Jürg Stahl

Bruder Beno, wie er von vielen genannt wird, war einst Franziskanermönch und arbeitete in der Gassenarbeit unter anderem auf dem Platzspitz in Zürich. Seit über 30 Jahren leistet er unkonventionelle, direkte Überlebenshilfe für Menschen in Sucht, Wohnungslosigkeit und sozialer Ausgrenzung – aus seiner ursprünglichen Strassenarbeit sind mit der Zeit mehrere Projekte in der Schweiz und in Afrika entstanden. Im Zentrum seines Wirkens steht das «Haus Zueflucht» an der Fabrikstrasse in Zürich: eine niederschwellige Wohngemeinschaft für Menschen mit sozialen oder persönlichen Problemen und Suchtabhängigkeit, ergänzt durch einen offenen Mittagstisch für Wohnungslose und Geflüchtete. Getragen von franziskanischen Werten – Beziehungsarbeit, Überlebenshilfe und die Förderung der Selbstverantwortung – ist das Haus zu einem wichtigen Ankerpunkt für Menschen geworden, die sonst durch alle institutionellen Netze fallen. Für dieses langjährige, stille Engagement erhielt Beno Kehl am 24. November 2018 den Jonas-Furrer-Preis; die Laudatio hielt alt-Nationalratspräsident Jürg Stahl.

www.fraga.ch

2016 - Hannes Schmid - Hilfswerk «Smiling Gecko» - 12. November 2016

Laudatio Carla del Ponte alt-Bundesanwältin

Hannes Schmid trägt seit 2014 dazu bei, dass die Slumbewohner in Phnom Phenh und die ländliche Bevölkerung Kambodschas Perspektiven erhalten. In Bereichen wie Landwirtschaft, Tourismus, Produktion und Schule werden so Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen.

Nach einer erschütternden Begegnung mit einem kambodschanischen Mädchen in Thailand, dessen Gesicht von der eigenen Familie zu Bettelzwecken entstellt worden war, gründete der international bekannte Fotograf Hannes Schmid 2012 in der Schweiz die Organisation Smiling Gecko. 2014 folgte die kambodschanische Trägerorganisation sowie der Erwerb der ersten neun Hektar Land im Distrikt Samaki Meanchey, wo die ersten Farmen bezogen wurden. In den Folgejahren entstanden auf dem Gelände ein Gästehaus mit Restaurationsbetrieb und eine renovierte Dorfschule, 2016 kam mit der «Smiling Gecko Carpentry» eine eigene Schreinerei hinzu. Ausbildung, Landwirtschaft und Gastgewerbe sollten sich gegenseitig tragen und den Menschen vor Ort dauerhaft Arbeit und Perspektiven verschaffen – statt punktueller Nothilfe. Für dieses Engagement wurde Hannes Schmid anlässlich der zehnten Preisverleihung am 12. November 2016 mit dem Jonas-Furrer-Preis geehrt; die Laudatio hielt alt-Bundesanwältin Carla del Ponte.

www.smilinggecko.ch

2014 - Patricia Scarpatetti - Hilfswerk Kinderheim «Yo quiero ser…» Honduras - 08. November 2014

Laudatio Thomas Borer alt-Botschafter

Patricia Scarpatetti aus Cunter (GR) engagiert sich als Projektleiterin für das Kinderheim «Yo quiero ser…» in San Pedro Sula, Honduras. Das Heim wurde 2007 unter der Patronage der Schweizer StarKids Foundation gegründet und im Herbst 2010 in eine eigenständige Stiftung überführt. Aufgenommen werden Waisen- und Strassenkinder im Alter von wenigen Monaten bis 18 Jahren – Kleinkinder unter drei Jahren finden in der eigenen «Sala Cuna» Aufnahme. Der Name des Heims steht programmatisch für sein Ziel: Kindern, die den Glauben an die Erfüllung ihrer Wünsche verloren haben, neue Hoffnung und Lebensmut zu schenken – mit Geborgenheit, Nahrung, einem Zuhause und Schulbildung. Für ihren Einsatz wurde Patricia Scarpatetti am 8. November 2014 im Zürcher Lindenhof mit dem Jonas-Furrer-Preis ausgezeichnet.

www.yoquieroser.org

2012 - Max Gemperle - Love Ride - 12. Januar 2013

Laudatio Franz Merki

Der Verein Love Ride Switzerland engagiert sich seit 1993 für Menschen mit Muskelkrankheiten und Behinderungen: Vorbild war der 1984 vom Harley-Davidson-Händler Oliver Shokouh in den USA lancierte Benefizanlass zugunsten der Muscular Dystrophy Association; Silvia Schätzle von der Schweizerischen Muskelgesellschaft übertrug die Idee in die Schweiz. Seither findet der Love Ride traditionell am ersten Sonntag im Mai auf dem Flugplatz Dübendorf statt – offen für Motorradfahrende aller Marken sowie für Familien und Besucherinnen und Besucher ohne eigenes Motorrad. Unter der Leitung von Gründer und Präsident Max Gemperle wuchs der Anlass zum grössten Benefizevent der Schweizer Bikerszene heran; bis zur Preisverleihung waren so über CHF 5 Millionen für muskelkranke und behinderte Menschen zusammengekommen. Für dieses langjährige Engagement wurde der Verein Love Ride Switzerland – entgegengenommen durch Max Gemperle – am 12. Januar 2013 mit dem Jonas-Furrer-Preis ausgezeichnet.

loveride.ch

2010 - Kaspar Jucker - Stiftung Netzwerk («NEZT:WERK»), Rüti - 15. Januar 2011

gemeinsame Laudatio durch Regierungspräsident Dr. Hans Hollenstein, Stadträtin Claudia Nielsen und Franz Merki

Kaspar Jucker war Gründer und Geschäftsführer der Stiftung Netzwerk mit Sitz in Rüti (ZH), einer privaten Non-Profit-Organisation, die Menschen unterschiedlichen Alters in schwierigen Lebenssituationen unterstützt – mit Angeboten in den Bereichen Arbeiten, Wohnen und Coaching sowie ergänzenden Kultur- und Sportprojekten zur sozialen Prävention. Ihren Ursprung hat die Institution im «Wohnnetz» des Vereins Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Hinwil (GGBH), aus dem später die eigenständige Stiftung Netzwerk hervorging. Für sein Engagement in der Wohn- und Arbeitsintegration benachteiligter Menschen wurde Kaspar Jucker am 15. Januar 2011 im Festsaal Lindenhof mit dem Jonas-Furrer-Preis ausgezeichnet; die Laudatio hielten gemeinsam Regierungsratspräsident Dr. Hans Hollenstein, Stadträtin Claudia Nielsen und Vereinspräsident Franz Merki.

www.netz-werk.ch

2008 - Peter Kasper - Verein Behinderten-Reisen - 10. Januar 2009

Laudatio Franz Merki

Peter Kasper (Geschäftsführer) und Fredy Haller (Präsident) haben den Verein Behinderten-Reisen Zürich (VBRZ) 1992 als gemeinnützigen, staatlich nicht subventionierten Verein gegründet. Dieser ging aus dem bereits 1981 eingerichteten Zürcher Rollstuhl-Taxi hervor – dem ersten Fahrdienst für Menschen mit Behinderung im Kanton Zürich. Mit einer eigenen Fahrzeugflotte ermöglicht der Verein Menschen, die den öffentlichen Verkehr nicht nutzen können, Freizeitfahrten, Fahrten zu Reha-Kliniken und in die Ferien, den Schulweg für Kinder und Jugendliche mit Behinderung sowie den Arbeits- oder Wohnheimweg – schweizweit, mit Schwerpunkt im Kanton Zürich. Zugleich bietet der Verein Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung sowie Zivildienst- und Freiwilligeneinsätze. Für sein Engagement für Menschen mit Behinderung wurde Peter Kasper am 10. Januar 2009 im Zürcher Lindenhof mit dem Jonas-Furrer-Preis ausgezeichnet.

vbrz.ch

2006 - Hermann («Mandi») Rauber - private Rumänienhilfe, Uetikon am See - 13. Januar 2007

Laudatio Erwin Moor

Hermann Rauber aus Uetikon am See leistete seit 1990 in privater Initiative Hilfstransporte nach Rumänien – ohne dahinterstehende grosse Organisation, aus persönlichem Engagement für notleidende Menschen. Für dieses langjährige, stille Wirken wurde er am 13. Januar 2007, im Rahmen der fünften Preisverleihung im Logengebäude Lindenhof, mit dem Jonas-Furrer-Preis ausgezeichnet; die Laudatio verfasste Erwin Moor und wurde von Niki Wilczek verlesen, die Übergabe erfolgte durch Grossmeister Jürg Aeschlimann. Sein Beispiel steht bis heute für das, was der Preis würdigen will: Menschlichkeit, die keine grosse Bühne braucht, um etwas zu bewirken.

 

2004 - Prof. Dr. Ruedi Lüthy - Swiss Aids Care International, Simbabwe - 29.12.2004

Laudatio Dr. Hans-Ulrich Kull

Ruedi Lüthy, langjähriger Chefarzt und Begründer der Klinik für Infektionskrankheiten am Universitätsspital Zürich sowie Initiant der Schweizerischen HIV-Kohortenstudie, wurde 2002 an einem Aids-Kongress von einem simbabwischen Arzt um Unterstützung gebeten. Er reiste 2003 nach Harare, gründete dort im Februar 2003 die Organisation Swiss Aids Care International und baute in der ehemaligen Connaught Clinic eine ambulante HIV-Klinik samt Referenzlabor auf. Im Januar 2004 bezugsbereit, nahm die «Newlands Clinic» im März 2004 die Behandlung der ersten Patientinnen und Patienten auf; im November 2004 liess sich das Team zusätzlich in pädiatrischer HIV-Versorgung schulen, um auch aidskranken Kindern gerecht zu werden. Für dieses Engagement wurde Ruedi Lüthy am 29. Dezember 2004 im Zürcher Lindenhof mit dem Jonas-Furrer-Preis ausgezeichnet; die Laudatio hielt Hans-Ulrich Kull, und im Rahmen der Feier kamen zusätzlich CHF 51'700 für die Zimbabwe-Hilfe zusammen.

www.ruedi-luethy-foundation.ch  - *** - www.newlandsclinic.org.zw

2002 - Beat Schneider - Hilfswerk für Guatemala - 1. Februar 2003

Laudatio Dr. Hans-Ulrich Kull

Beat Schneider, Sekundarlehrer in Küsnacht, engagiert sich seit 1997 für den Verein Guatemala-Zentralamerika (bis 2001 «Verein Entwicklungshilfe für Zentralamerika») und hat dessen Präsidium übernommen. Gegründet wurde die Organisation 1992 vom Pädagogen Konrad Erni, der bereits 1982 durch die guatemaltekische Dichterin und Pfarrerin Julia Esquivel auf die schwierige Lage der Maya-Bevölkerung aufmerksam wurde und 1987 gemeinsam mit Karl Heuberger Flüchtlingslager im Grenzgebiet zu Mexiko besuchte, um direkte Kontakte zu lokalen Hilfskräften aufzubauen. Der Verein setzt bewusst auf kleine, unbürokratische Direkthilfe dort, wo Not und Missstände von grossen Organisationen kaum wahrgenommen werden – mit Schulen, Ausbildungsstätten und Gesundheitsprojekten für indigene und marginalisierte Gemeinden in Guatemala und im mexikanischen Chiapas, darunter die 1996 eröffnete Clinica La Guadalupana. Für sein persönliches Engagement, das ihn regelmässig in den Ferien nach Mittelamerika führte und ihn Spanisch lernen liess, um direkten Kontakt zu den Partnern vor Ort zu halten, wurde Beat Schneider am 1. Februar 2003 im Rahmen der dritten Preisverleihung im Logenhaus Lindenhof mit dem Jonas-Furrer-Preis ausgezeichnet. Sein Vermächtnis lebt in den Schulen, Ausbildungsstätten und Gesundheitsprojekten weiter, die er mit aufgebaut hat und die dem Verein Guatemala-Zentralamerika bis heute Richtung geben.

www.guatemala-vgz.ch

2000 - Lea Wyler - Hilfswerk ROKPA, Nepal/Himalaya-Raum

Die Schweizer Schauspielerin Lea Wyler gründete das Hilfswerk ROKPA am 27. März 1980 in Zürich gemeinsam mit dem tibetischen Lama und Arzt Akong Tulku Rinpoche sowie ihrem Vater, dem Zürcher Rechtsanwalt Dr. Veit Wyler – anfänglich mit Patenschaften für tibetische Flüchtlinge in Indien und Nepal. 1982 wurde ROKPA in der Schweiz als gemeinnützige Organisation eingetragen; ab 1983 kamen erste Hilfsprojekte in Osttibet hinzu, zwischen 1985 und 1988 entstanden Zweigstellen in Grossbritannien, Deutschland, Belgien und Holland. 1990 eröffnete ROKPA in Kathmandu eine Suppenküche für notleidende Menschen, in den Folgejahren (1991–1993) ergänzt durch eine Kleiderausgabe und eine medizinische Station; 1996 kam das erste ROKPA-Kinderheim in Kathmandu hinzu, das Strassenkindern Obdach, Betreuung und Schulbildung bietet. Für dieses Engagement für notleidende Kinder im Himalaya-Raum wurde Lea Wyler im Jahr 2000 mit dem Jonas-Furrer-Preis ausgezeichnet. Wie sich dieses Engagement bis heute weiterentwickelt hat, zeigt der Link zur Organisation unten.

www.rokpa.org

1998 - Marta Fotsch - Amnesty International (Schweizer Sektion), für Kolumbien

Marta Fotsch trat bereits im Dezember 1970 – nur zwei Monate nach der Gründung der Schweizer Sektion am 25. Oktober 1970 – der Menschenrechtsorganisation Amnesty International bei. Von 1975 bis 1985 amtete sie als Vizepräsidentin von Amnesty Schweiz; zugleich betreute sie über Jahre den 1969 von Genfer Amnesty-Gruppen gegründeten «Fonds d'Aide» (heute «Human Rights Relief Funds») zur Unterstützung von Menschenrechtsverteidigern. Nachdem sie sich zunächst den Ländern des Cono Sur, insbesondere Argentinien, gewidmet hatte, übernahm sie 1988 im Auftrag des Internationalen Sekretariats in London die ehrenamtliche Länderverantwortung für Kolumbien – mit zweimal jährlichen Reisen ins Bürgerkriegsland und zahllosen Kampagnen für die dortigen Menschenrechte. Für dieses langjährige, unermüdliche Engagement wurde Marta Fotsch 1998 als erste Preisträgerin des Jonas-Furrer-Preises ausgezeichnet – und setzte damit von Anfang an den Massstab für das, was der Preis würdigen will: beharrlicher, unspektakulärer Einsatz für die Würde und die Rechte von Menschen, denen sonst niemand Gehör verschafft.

www.amnesty.ch/de/ueber-amnesty/nachruf-auf-marta-fotsch